TS-Datei in MPEG4-Format umwandeln: Unterschied zwischen den Versionen

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=MPEG2 nach MPEG4 umrechnen=
=MPEG2 nach MPEG4 umrechnen=
Hierbei habe ich die Optionen unter dem Aspekt zusammengestellt, dass ich zum einen Platz sparen will, zum anderen eine möglichst gute Qualität erhalten will. Um Platz zu sparen rechne ich die Auflösung in 704x288 um, was ein Format ist, welches der [[DBox2]]-MPEG2-Chip wieder auf 16:9 oder 5:4 umrechnen kann.  
Hierbei habe ich die Optionen unter dem Aspekt zusammengestellt, dass ich zum einen Platz sparen will, zum anderen eine möglichst gute Qualität erhalten will. Um Platz zu sparen rechne ich die Auflösung auf halbe PAL-Höhe um (704x288), was ein Format ist, welches per VLC auch mit meinem schwachen 2Ghz-Server gestreamed werden kann.  


Dies macht er nicht bei allen Auflösungen!! Via [[VLC]] gibts zwar nie Probleme, aber sollte man dieses AVI-Format wieder nach [[TS]] wandeln wollen, so würde ein 'krummes' Format dazu führen, dass das letzte Fernsehbild im nicht genutzen Bereich durchscheint.
Per autoaspect bleibt das Seitenverhältnis im MPEG4-File richtig gespeichert. Leider beachten es nicht alle Player; VLC schon, mplayer, wenn man ihn mit den Parametern ''-zoom -xy 704'', aufruft.


Der Ton wird mit variabler Bitrate als mp3-Stream umgerechnet.
Der Ton wird mit variabler Bitrate als mp3-Stream umgerechnet.

Version vom 17. Mai 2005, 07:07 Uhr

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Allgemeines

Nachdem meine Festplatte nach wenigen Wochen DVB-Aufnahmen nun doch am Platzen ist, musste ich mir überlegen, wie ich meine geliebten TS-Dateien eindampfe. Orientiert habe ich mich anfolgendem Artikel.

Das Vorgehen besteht grundsätzlich aus 2 Schritten:

  1. Ermitteln der schwarzen Ränder am oberen und unteren Rand des Films (falls vorhanden :-)
  2. Umrechnen des MPEG2-Film nach MPEG4 mittels Mencoder

Was jeder verwendete Parameter denn nun genau bedeutet kann man hier nachlesen.

Position der schwarzen Ränder bestimmen

Der Übergang zum schwarzen Bereich kostet aufgrund des hohen Kontrasts relativ viel Video-Bandbreite. Gibt es den Rand nicht mehr, so kann die Videobandbreite verwendet werden, um die Qualität des Bildes zu verbessern. Wir rufen also zunachst mplayer zur automatischen Ermittlung der Ränder wie folgt auf:

mencoder -ovc lavc 
 -lavcopts vcodec=mpeg4:vbitrate=10000:vhq:mpeg_quant:v4mv:mbd=2:trell:autoaspect 
 -oac mp3lame -lameopts preset=standard 
 -vf cropdetect,scale=704:288 
 -o newfile.avi origfile.ts

Nach wenigen Minuten stabilisiert sich die Ausgabe und man kann den Vorgang abbrechen.


MPEG2 nach MPEG4 umrechnen

Hierbei habe ich die Optionen unter dem Aspekt zusammengestellt, dass ich zum einen Platz sparen will, zum anderen eine möglichst gute Qualität erhalten will. Um Platz zu sparen rechne ich die Auflösung auf halbe PAL-Höhe um (704x288), was ein Format ist, welches per VLC auch mit meinem schwachen 2Ghz-Server gestreamed werden kann.

Per autoaspect bleibt das Seitenverhältnis im MPEG4-File richtig gespeichert. Leider beachten es nicht alle Player; VLC schon, mplayer, wenn man ihn mit den Parametern -zoom -xy 704, aufruft.

Der Ton wird mit variabler Bitrate als mp3-Stream umgerechnet.

Wie dem auch sei, mein Vorschlag lautet:

mencoder -ovc lavc 
 -lavcopts vcodec=mpeg4:vbitrate=10000:vhq:mpeg_quant:v4mv:mbd=2:trell:autoaspect 
 -oac mp3lame -lameopts preset=standard 
 -vf crop=a:b:c:d,scale=704:288 
 -o newfile.avi origfile.ts