Lcars: Unterschied zwischen den Versionen
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Das auf DOS aufbauende und schon auf 80386-PCs lauffähige kostenlose Betriebssystem [http://www.deskwork.de DESKWORK ] ahmt in seiner Benutzeroberfläche die Okudagramme aus Star Trek nach und verwendet außerdem ein proprietäres, strikt auf Metadaten aufbauendes Dateisystem, welches sich ebenfalls LCARS nennt. Das | Das auf DOS aufbauende und schon auf 80386-PCs lauffähige kostenlose Betriebssystem [http://www.deskwork.de DESKWORK] ahmt in seiner Benutzeroberfläche die Okudagramme aus Star Trek nach und verwendet außerdem ein proprietäres, strikt auf Metadaten aufbauendes Dateisystem, welches sich ebenfalls LCARS nennt. Das TuxBox-Lcars versucht ebenfalls das Look & Feel von Star Trek umzusetzen, wurde aber in seiner Entwicklung nie ganz zu Ende geführt. | ||
Aktuelle Version vom 4. Januar 2015, 02:13 Uhr
Allgemeines
Lcars ist eine weitere grafische Benutzeroberfläche (GUI) und wurde zur ebenfalls für die Bedienung der DBox2 entworfen.
"LCARS" Ursprung und Herkunft des Namens
Das Besondere an LCARS ist, dass es eigentlich eine fiktive grafische Benutzerschnittstelle ist, die auf den Computern und Konsolen aller von Star Trek her bekannten Sternenflotten-Raumschiffe der Föderation zu sehen ist. Die Abkürzung LCARS steht für „Library Computer Access and Retrieval System“ (zu deutsch: Bibliothekscomputer-Zugriffs- und Datenabfragesystem). Das Akronym wurde von der Drehbuchautorin Dorothy Fontana erfunden. Entworfen wurde die Schnittstelle von „Scenic Art Supervisor“ Michael Okuda, weswegen man auch die statischen Hintergrundgrafiken und Computeranimationen als „Okudagram“ bezeichnet. In einem Interview sagte Okuda, dass LCARS eine benutzerfreundliche und intuitive Oberfläche sei, die sich dem Benutzer anpasse und nicht umgekehrt. Dies sei seiner Meinung nach zum Teil sehr schlecht von den heute existierenden Betriebssystem umgesetzt worden. LCARS wird von der Linux-Gemeinde spaßenshalber oft auch mit Linux Can Also Run Starships (engl. für „Linux kann auch Raumschiffe steuern“) übersetzt, was darauf hindeuten soll, dass Linux sich in Zukunft entsprechend der Ergonomievorgaben entwickelt und somit derzeit noch konkurrierende Betriebssysteme verdrängt haben wird.
In der realen Welt werden Touchscreens verwendet, was in etwa der fiktiven LCARS-Technologie entsprechen dürfte.
LCARS war zum ersten Mal in Folgen von Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert bis einschließlich Star Trek: Voyager zu sehen.
Das auf DOS aufbauende und schon auf 80386-PCs lauffähige kostenlose Betriebssystem DESKWORK ahmt in seiner Benutzeroberfläche die Okudagramme aus Star Trek nach und verwendet außerdem ein proprietäres, strikt auf Metadaten aufbauendes Dateisystem, welches sich ebenfalls LCARS nennt. Das TuxBox-Lcars versucht ebenfalls das Look & Feel von Star Trek umzusetzen, wurde aber in seiner Entwicklung nie ganz zu Ende geführt.