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	<id>https://wiki.tuxbox-neutrino.org/w/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Hagan</id>
	<title>TuxBoxWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-23T05:30:43Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.tuxbox-neutrino.org/w/index.php?title=Beliebiges_Filmformat_in_TS-Datei_umwandeln&amp;diff=16169</id>
		<title>Beliebiges Filmformat in TS-Datei umwandeln</title>
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		<updated>2013-02-11T22:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hagan: Leerzeichen hinter den Backslashes der PAL-Anweisung entfernt. Diese funktioniert sonst nicht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{review}}&lt;br /&gt;
[[Category:Register]]&lt;br /&gt;
[[Category:Howto]]&lt;br /&gt;
{{Howto_sidebar}}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeines=&lt;br /&gt;
Ein Film als TS-Datei hat den Vorteil, dass man diese Inhalte in seiner Medienbibliothek per [[Hardware:dbox2#Fernbedienung|Fernbedienung]] im Zugriff hat. Man kann dann im Film vor- und zurückspringen, was über den [[VLC]]-Stream nicht geht. Weiterhin hat der [[VLC]]-Stream immer noch seine Grenzen, was die Qualität des Streams angeht (1250 KBit/s Video, 192 KBit/s Audio).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hier nun mein Vorgehen, welches Kommandozeilen-Werkzeuge und [[GUI]]-versehene Werkzeuge kombiniert. Ich arbeite unter [[Linux]] wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Film-Datei per mencoder nach MPEG2 konvertieren=&lt;br /&gt;
Mit dem Programm mencoder kann man alle Videos, die der [[Mplayer]] abspielen kann decodieren und neu MPEG2-konform codieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte sich aber vorher darüber klar werden, ob man ein PAL oder ein [http://de.wikipedia.org/wiki/PalPlus PALplus] Ausgabeformat erzeugen will. Bei eher breitbildverdächtigen Video-Quellen, würde ich für eine bessere Qualität PALplus empfehlen, also eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Anamorphe_Bildaufzeichnung anamorphe] Bildaufzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt eine Breitwandformat-Quelle wie Cinemascope oder Panavision mit einem Seitenverhältnis von 2,35:1 vor, dann ergibt dies für ein PAL-Bild eine effektiv genutzte Bildfläche von 720x306 Pixeln, der Rest ist mit schwarzen Balken aufgefüllt. Für ein PALplus-Bild dürfen wir 720x436 Pixel verwenden, was deutlich mehr Information speichert und der Bildqualität entgegenkommt, obwohl weiterhin schwarze Balken zum Auffüllen nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PAL-Anweisung==&lt;br /&gt;
Mencoder wie folgt aufrufen:&lt;br /&gt;
 mencoder film.[mpeg1|divx|...]  \&lt;br /&gt;
          -o filmNeu.mpg -of mpeg -ofps 25 \&lt;br /&gt;
          -oac lavc -ovc lavc \&lt;br /&gt;
          -srate 44100 \&lt;br /&gt;
          -lavcopts acodec=mp2:vcodec=mpeg2video:vhq:keyint=25:vbitrate=10000:abitrate=192:scplx_mask=0.2 \&lt;br /&gt;
          -vf pp=hb/vb/dr,hqdn3d \&lt;br /&gt;
          -vf scale=720:-2,expand=0:576,crop=704:576&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PALplus-Anweisung==&lt;br /&gt;
Hier kommt prinzipiell der gleiche Aufruf zum tragen, nur müssen die Seitenlängen beide explizit gesetzt werden. D.h. die letzte Zeile wird wie folgt abgeändert:&lt;br /&gt;
 -vf scale=720:Y_NEU,expand=0:576,crop=720:576&lt;br /&gt;
Y_Neu errechnet sich wie folgt aus dem Seitenverhältnis x:y der Quelle:&lt;br /&gt;
 1024/(x/y)&lt;br /&gt;
Im obigen Beispiel eines 2,35:1 Kinoformats ergibt sich per 1024/(2,35/1) der neue vertikale Wert 435,74. Wir würden daher für Y_NEU 436 einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns DBOX-Besitzer ist HDTV erstmal eine andere Welt. Mit dieser PALplus-Anleitung liessen sich aber HDTV-Quellen mittels mencoder in PALplus-Sendungen umbauen, die von der DBOX dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bild und Ton trennen=&lt;br /&gt;
Leider sind bei meinen Versuchen nach der obigen Übersetzung manchmal Bild und Ton nicht mehr synchron gewesen. Dies passiert oft durch Fehler in der Eingangsdatei. ProjectX zaubert beim [[Demuxen]] aber die fehlende Info wieder her:&lt;br /&gt;
:# ProjectX öffnen (java -jar /usr/lib/jar/pX.jar)&lt;br /&gt;
:# Die Datei filmNeu.mpg öffnen&lt;br /&gt;
:# Go drücken.&lt;br /&gt;
Es entstehen die Dateien filmNeu.mpv (Bild) und filmNeu.mp2 (Ton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bild und Ton wieder vereinen=&lt;br /&gt;
Die beiden Informationsquellen wieder synchron zueinanderfügen:&lt;br /&gt;
 mplex -f 9 -o filmNeu.mpg filmNeu.mpv filmNeu.mp2&lt;br /&gt;
Manchmal sind Bild und Ton um einen festen Faktor different. Sollte also eine Differenz bestehen, dann müssen wir beim Muxen einen weiteren Parameter vorsehen (z.B. 200ms):&lt;br /&gt;
 mplex -f 9 -O 200ms -o filmNeu.mpg filmNeu.mpv filmNeu.mp2&lt;br /&gt;
Manchmal driften Bild und Ton aber nach anfänglicher Synchronität wieder auseinander. Hier hat mir schon der Parameter -V geholfen, der bei variablen Bitraten zum Einsatz kommt:&lt;br /&gt;
 mplex -f 9 -V -o filmNeu.mpg filmNeu.mpv filmNeu.mp2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=MPEG nach TS wandeln=&lt;br /&gt;
Dann noch den MPEG-Film in ein [[TS]]-Format umbasteln lassen. Hierzu auf der Kommandozeile folgenden Aufruf tätigen:&lt;br /&gt;
 java -jar /usr/lib/jar/pX.jar -c /usr/lib/jar/pX_ts.ini -o . filmNeu.mpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aufräumen=&lt;br /&gt;
Alle Dateien, bis auf das [[TS]]-File, sind nun entfernbar!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{body}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hagan</name></author>
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